Umstellung auf die neuen GWG-Grenzen mit Gültigkeit ab dem 01.01.2018

11. Januar 2018
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Gesetzliche Änderung zum 01.01.2018

 

Die grundsätzlichen nicht betragsmäßigen Voraussetzungen für die Anerkennung als GWG bleiben unverändert. Die neue gesetzliche Regelung hebt die vorgenannten Grenzwerte im Wesentlichen an.

Wirtschaftsgüter von 250 - 800 Euro Der neue Grenzwert für Geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG beträgt zukünftig 800 EUR (Netto). Die Aufzeichnungspflicht nach § 6 Abs. 2 Satz 4 EStG erhöht sich auf 250 EURO (Netto).

Wirtschaftsgüter bis EUR 250,- (Netto) müssen darüber hinaus in der Anlagenbuchhaltung nicht erfasst werden, wenn sie im Jahr ihrer Anschaffung voll als Aufwand abgesetzt werden. (Kleinbetragsregelung)

Zudem können gemäß § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG Wirtschaftsgüter, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, ab einem Wert von 250 EUR (statt bislang 150 EUR) in voller Höhe im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Betriebsausgaben abgezogen werden. Wirtschaftsgüter von 250 - 1.000 Euro Für die Alternative des Sammelpostens nach § 6 Abs. 2a Satz 1 EStG beträgt der untere Grenzwert zukünftig 250 EUR, der obere von 1 000 EUR bleibt unverändert. Unverändert bleiben die übrigen Voraussetzungen und Folgen der Bildung des Sammelpostens.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im Infoblatt von Sage.

 

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